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Es darf und kann nicht sein, dass ausgerechnet die Menschen, die den größten Teil der Versorgung in Deutschland tragen durch diese Reform zusätzlich belastet werden.
Waltraud Klein, Gründungsmitglied und Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes wir pflegen Interessenvertretung und Selbsthilfe pflegender und betreuender Angehöriger in Rheinland-Pfalz e.V. stand am Freitag, Herrn Christian Hauk für ein Interview bei „SWR Kultur“ zur Verfügung.
Es ging dabei um den Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) welches Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) vor wenigen Tagen vorgestellt. Waltraud Klein: „Dieser Entwurf ist voller Widersprüche und Benachteiligungen. Er ist realitätsfremd, gefährdet die häusliche Pflege und Betreuung und drängt Menschen ungewollt in die stationäre Pflege. Dieser Reform liegt nicht die Expertise, das Wissen und die Erfahrung der pflegenden und betreuenden Angehörigen zu Grunde.
Dies zeugt von mangelnder Anerkennung und Wertschätzung für die größte, unbenannte Pflegeeinrichtung des Landes: die eigene Familie. Wir fordern, die Betroffenen sowie Angehörigen in solche gravierenden Entscheidungen mit einzubeziehen“. Ihr Interesse geweckt? Hier ist der Link zu dem Interview: